Lange schon stand dieser Cache auf unserer Liste, aber mal fehlte die Zeit, dann wieder war der Cache zwecks Wartung nicht machbar und somit verging immer mehr Zeit, ohne das wir diese mit reichlich Favoritenpunkten bedachte Runde angehen konnten.
Nach einer weiteren Wartungsphase wurde dieser Cache aber dann doch wieder aktiviert und es war zu lesen, dass der geneigte Cacher nur noch bis Ende Juli Zeit haben würde, in den Genuss dieses Caches zu kommen.
Bevor ich es vergesse, die Rede ist von GC1NXZ6 Harry Potter und der Horkrux @ Night.
Mit diesem “Termindruck” im Nacken wurde also schnell ein Termin ausgemacht, in dem wir zusammen mit Under_Pressure und orty09 diesen Cache angehen wollte. Darüber hinaus sollte dies auch orty09′s 100. werden.
Mir schwante schon nichts gutes, hatte ich diesen Cache doch auf der Watchlist und beinahe tägliche flatterten mehrere Mails mit den Logs zu diesem Cache in meine Mailbox. “Das wird ziemlich voll werden…” vermutete ich und ich sollte Recht behalten…
Am Parkplatz angekommen, war dort ausser unserer Gruppe nur ein weiteres Team, das noch auf den Rest ihrer Gruppe wartete – gar nicht mal so schlecht bzw. halbwegs überschaubar das Ganze. Los ging es also und die ersten Stationen wurden auch ohne grössere Probleme gefunden und die enthaltenen Rätsel stellten uns vor keine allzu grossen Schwierigkeiten, so dass wir zügig voran kamen.
Dann allerdings kam die heulende Hütte… und hier kam zum ersten Mal soetwas wie Frust auf bzw. wurde hier klar, dass eben jeder das Cachen etwas anders versteht. Nachdem wir zunächst an der falschen Stelle gesucht hatten, wurden wir von einer Gruppe eingeholt und zunächst wurde dann gemeinsam nach dem Hinweis gesucht, der dann auch gefunden werden konnte. So weit so gut…
Auf der Suche nach dem nächsten Hinweis hielten wir uns zunächst etwas im Hintergrund, da selber suchen nun mal am meisten Spass macht. Dachten wir…
… bringt leider gar nichts, wenn ausgerechnet an diesem Abend gefühlte 300 Cacher durch den Wald ziehen und die Stationen so ausgelegt sind, dass es etwas Zeit braucht, bis man die gestellte Aufgabe erfüllen kann. Da ist ein Stau leider vorprogrammiert und mit selber Suchen ist dann halt nicht mehr wirklich was.
Danach war für mich auch die Luft raus aus diesem wirklich toll gemachten Cache – man kam sich vor wie auf dem Sommerschlussverkauf, bei dem man möglichst schnell an die entsprechenden Waren kommen muss bevor sie ausverkauft sind.
Für mich heisst das auf jeden Fall, dass ich Nachtcaches entweder in der Woche angehen werde oder ein sehr viel späteres Zeitfenster wähle. Das wird vielleicht nicht unbedingt immer funktionieren und man hat trotzdem viele Leute dabei, aber das fällt dann wohl unter die Rubrik “persönliches Pech”
[Jens]





