Vor knapp einer Woche war es soweit: das Team Benito konnte seinen 1.000sten Cache verbuchen und der von uns gewählte Cache (GC34MGK – Grisu gegen die 1000 Feuerteufel) war es wirklich wert!
Ich will aber meine etwas längere Abstinenz auch mal nutzen, um ein bisschen zu reflektieren, was denn in den 619 Tagen bis zum 1.000sten Cache so alles passiert ist.
Erst mal zum Cache selber: die erste Station hat es in sich und ohne zu spoilern möchte ich hier jedem empfehlen NICHT auf gut Glück einfach los zu rennen – mit ziemlicher Sicherheit wird man nämlich nicht die zweite Station finden, sondern eine andere und dann stimmt die Reihenfolge nicht mehr und man verpasst die wirklich guten Stationen dieser Runde. Hier empfiehlt es sich entweder einen TJ zu ziehen (sofern man einen hat) oder wieder die Sachen zu packen und nach Hause zu fahren oder eben wie wir geschlagenen 45 Minuten zu rätseln, bis dann doch der Groschen ähhh Cent fällt und man loslegen kann.
Aber reflektieren wir noch ein bisschen weiter…
Als wir mit dem Cachen angefangen haben, war T5 ein absolutes “neeee, sowas schaffen wir ja mal überhaupt nicht” – mittlerweile bin auch ich mit dem T5-Virus infiziert und es macht riesen Spass, da ich eine Truppe gefunden habe, mit der auch das T5-Cachen richtig klasse ist! Aber ich hätte mit dem Hobby wohl so ca. 4-5 Jahre früher anfangen müssen…
Alles was jetzt erreichbar ist, ist aufgrund der verschiedensten Faktoren eben nicht mehr erreichbar. Sei es aufgrund der Reviewer, die einen Lost Place archivieren, weil keine Erlaubnis des Eigentümers vorliegt oder sei es wegen akutem Massenaufkommens bei diversen Caches, die sich einer hohen Anzahl an Favoriten Punkten erfreuen…
Es ist schade, das sich dieses Hobby so entwickelt, wie es das gerade tut, aber das ist wohl auch gewollt so und es lässt sich ja auch der ein oder andere Euro daran verdienen und da bleibt dieser Hype schlichtweg einfach nicht aus…
Auf der einen Seite ärgert es mich, dass ich wie schon gesagt nicht früher dieses Hobby für mich entdeckt habe, aber auf der anderen Seite gibt es noch genug zu entdecken und es muss ja nicht immer nur “höher, schneller, weiter” sein…
In diesem Sinne – Happy Caching!
[Jens]




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